Die Pianistin Biliana Tzinlikova findet ihr Zuhause sowohl auf der Solo-Bühne als auch als Kammermusikerin und Liedbegleiterin. Ihre Neugierde und ihr wacher Entdeckungsgeist lassen sie auf eine facettenreiche Diskographie zurückblicken, welche großteils Welt-Ersteinspielungen aus der Klavierliteratur beinhaltet.
Das Spektrum ihrer pianistischen Fähigkeiten entwickelte Biliana Tzinlikova während ihres Studiums unter Einfluss unterschiedlicher Klaviertraditionen: der russischen Klavierschule – Studium bei Marina Kapatzinskaja an der staatlichen Musikakademie in Sofia – und der Leygraf-Klavierschule – Master Konzertfachstudium bei Christoph Lieske an der Universität Mozarteum.
Besonders prägend war auch die intensive Arbeit mit Ruggiero Ricci (1998–2003) und Ferenc Rados (2002–2005). Ferner holte sich Biliana Tzinlikova wichtige Impulse aus Meisterkursen mit Elisso Virsaladse, Arndzej Jaszinsky, Pavel Gililov, Menahem Pressler, Paul Badura-Skoda, Alexander Lonquich und Klaus-Christian Schuster.
Der Schwerpunkt ihrer künstlerischen Arbeit als Konzertpianistin lag zuletzt in der Wiederentdeckung und Wiederaufführung vergessener Klaviermusik. Davon zeugen auch ihre CD-Einspielungen: 2014 machte sie sich mit den Welt-Ersteinspielungen der Klaviersonaten von Franz Anton Hoffmeister (3 CDs, erschienen bei Grand Piano, Naxos international) in der Fachwelt schlagartig einen Namen. Die Einspielungen wurden wissenschaftlich dokumentiert und in internationalen Fachmedien begeistert rezensiert. 2016 erschien eine CD mit virtuosen Variationswerken von Stephen Heller, 2018 eine Einspielung mit Klaviermusik der französischen Komponistin Louise Farrenc, 2020 eine Einspielung mit Klavierkompositionen von Germaine Tailleferre, Georges Auric und Luis Durey (Paladino Music).
Als Solistin mit Orchester pflegt Biliana Tzinlikova in den letzten Jahren vermehrt eine Mischung aus dem Kernrepertoire und seltener gespielten Werken. Sie trat in vielen Ländern Europas und in den USA auf und debütierte 2004 im Wiener Konzerthaus.
Als gefragte Kammermusikpartnerin und Liedbegleiterin stand Biliana Tzinlikova auf internationalen Bühnen mit Künstler*innen wie Adrian Eröd, Christian Gerhaher, Michael Martin Kofler, Thomas Selditz, Klara Flieder, Thomas Riebl, Ulf Schneider, Stephan Picard, Patrick Demenga, Gustav Rivinius, Dany Bonvin, Esther Hoppe und Colin Jacobsen.
Biliana Tzinlikova ist Mitbegründerin und Mitglied der Ehrbar Chamber Music Society in Wien.
Seit 2002 lehrt Biliana Tzinlikova an der Universität Mozarteum in Salzburg. Nach ihrer Habilitation leitet sie dort eine Klasse für Klavierkammermusik und Klavier und ist Initiatorin sowie künstlerische Leiterin des Festivals „Kammermusiktage Erika Frieser“, das sich Werken von Komponistinnen widmet. Die Verbindung von künstlerischer Exzellenz, kreativer Offenheit und der steten Weiterentwicklung ihrer pädagogischen Fähigkeiten prägt ihr Wirken und führt sie zu einer intensiven internationalen Masterclass-Tätigkeit, in der sie ihr Wissen mit großer Hingabe weitergibt.
2001 geboren, präsentiert sich Gabriel Meloni bereits im Kindesalter in den verschiedensten Formationen am Podium, so debütierte er im Alter von zehn Jahren mit Orchester. Mittlerweile tritt er mehrmals im Wiener Konzerthaus sowie im Wiener Musikverein und im Rahmen der Bregenzer Festspiele, des ORFs und der Allianz auf. Besondere Aufmerksamkeit erhielt er nach seinem Auftritt im Pausenfilm des diesjährigen Neujahrskonzertes der Wiener Philharmoniker.
Seine Ausbildung erhielt Gabriel Meloni bei Oliver Schnyder, bei Konstantin Scherbakov (PreCollege Zürcher Hochschule der Künste) sowie bei Jan Jiracek von Arnim. Zurzeit studiert er bei Benedetto Lupo an der Accademia Nazionale Di Santa Cecilia und Kammermusik bei Stefan Mendl an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Meisterkurse besuchte er bei Lang Lang, Eldar Nebolsin, Pavel Gililov, Michel Béroff und Bernd Goetzke.
Er ist Preisträger mehrer Wettbewerbe, u.a. gewann er 2018 den zweiten Preis beim „Rotary Klavierpreis“ in Lindau. 2012 gewann er den dritten Preis beim internationalen „Jenö Takacs Wettbewerb“ in Burgenland, sowie 2019 den dritten Preis beim internationalen Wettbewerb „Nuova Coppa Pianisti“ in Osimo (IT). Außerdem gewann er 2025 das Sylff-Stipenium der Tokyo Foundation und wurde im Sommer 2025 auserwählt, der „Orpheum Foundation“ in Zürich beizutreten. Auch als Kammermusiker ist Gabriel aktiv. Eine CD-Aufnahme mit Fagott und mehrere erste und Sonderpreise bei internationalen und nationalen Wettbewerben, u.a. „Luigi Nono“ in Turin 2017, unterstreichen dies.
Neben der Duo-CD, erschien im Juni 2025 sein erstes Solo-Album mit Prokofiev‘s Achter Klaviersonate.
Weitere Einladungen erhält Gabriel von Orchestern wie Kammerorchester Innstrumenti, Junge Philharmonie Wien, Kammerorchester Knittelfeld sowie vom Collegium Innstumentale Dornbirn. Zudem wurde er von der EPTA, vom Wiener Konzerthaus, vom Festival „Due Mondi“ in Spoleto (organisiert von Beatrice Rana), vom Swiss Chambermusic Festival, vom „Cristofori Festival“ in Padova, vom Klevischen Musiksommer und von „Amici della Musica Piemonte“ eingeladen, ein Recital zu spielen.
Das Klavierduo Giocoso wurde 2020 gegründet und besteht aus den 2007 geborenen Pianistinnen Chiara Lamani und Maya Muratoglu. Beide absolvierten Ihre schulische Ausbildung am Musikgymnasium Wien und schlossen ebenfalls 2025 den Vorbereitungslehrgang für Klavier bei Mag. Stephanie Timoschek-Gumpinger an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien ab. Bereits im Herbst setzen Sie Ihre Studien an der mdw fort, Chiara in Klavier Konzertfach und Maya in Klavier Kammermusik.
Das Duo Giocoso hat in zahlreichen Wettbewerben auf Landes- und Bundesebene Erfolge gefeiert. Unter anderem gewannen sie erste Preise bei Prima la musica-Wettbewerben und wurden mehrfach mit Sonderpreisen ausgezeichnet, die ihnen Konzertmöglichkeiten im In- und Ausland einbrachten. Ein besonderes Highlight im Herbst 2025 wird ein Auftritt im Wiener Konzerthaus, gewonnen im Rahmen eines Musica Juventutis-Auswahlspiels. Darüber hinaus wird das Duo im Frühjahr 2026 bei einem Start-Up! Konzert der Jeunesse auftreten.
Außerordentliche Virtuosität, präziseste Technik und große musikalische Reife machen DALIBOR KARVAY zu einem der herausragenden slowakischen Künstler seiner Generation. Angetrieben von dem stetigen Streben nach absoluter Klangreinheit und emotionaler Tiefe verfeinert er kontinuierlich seinen musikalischen Ausdruck und erweitert die Grenzen seiner interpretatorischen Kunst.
Als Solist konzertierte Dalibor Karvay mit zahlreichen renommierten Orchestern, darunter die Wiener Symphoniker, das ORF Radio-Symphonieorchester Wien, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Tschechische Philharmonie sowie das English Chamber Orchestra. Er arbeitete mit Dirigenten wie Petr Popelka, Marek Janowski, Leif Segerstam, Marie Jacquot und Jaap van Zweden zusammen und ist auch als Kammermusiker international gefragt, mit Partnern wie Radek Baborák, Julian Rachlin, Julia Hagen, Wenzel Fuchs, Vag Papian, dem Pavel Haas Quartett und Roman Patkoló.
Von 2020 bis 2025 war er Erster Konzertmeister der Wiener Symphoniker und trat regelmäßig auch solistisch mit ihnen auf. In der Saison 2026/27 ist er Artist-in-Residence bei der Arthur Rubinstein Philharmonie in Łódź.
Seine musikalische Ausbildung begann früh unter der Anleitung seines Vaters und führte ihn über das Konservatorium in Žilina an die Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er bei dem renommierten Violinpädagogen Boris Kuschnir studierte. Neben seiner internationalen Konzerttätigkeit ist Dalibor Karvay Professor für Violine an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Dalibor Karvay spielt eine Antonio-Stradivari-Violine (Cremona 1694 „ex Benecke“), die ihm von der Österreichischen Nationalbank als Leihgabe zur Verfügung gestellt wird.
Klara Flieder wurde in einer Wiener Musikerfamilie geboren. Ihr Violinstudium begann sie bei Margarethe Biedermann am Konservatorium der Stadt Wien und setzte es bei Christian Ferras in Paris, sowie bei Arthur Grumiaux in Brüssel fort. Meisterkurse bei Henryk Szeryng, Nathan Milstein und Augustin Dumay rundeten ihre Ausbildung ab.
Konzerttätigkeiten als Solistin und Kammermusikerin führen sie in die renommiertesten Konzertsäle der Welt (u.A. Wiener Musikverein, Wiener Konzerthaus, Berliner Philharmonie, Théâtre des Champs-Elysées, South Bank Center) und auf zahlreiche internationale Festivals in ganz Europa, in die USA, nach Südamerika und China (u.A. Kuhmo Festival Finnland, Carinthischer Sommer, Midsummer Music Festival Schweden, Norfolk Chamber Music Festival, Narnia Festival Italien).
Sie ist langjähriges Mitglied des Flieder-Trios, des Leschetizky-Trios Wien und des Hyperion-Ensembles und blickt außerdem auf eine langjährige intensive Zusammenarbeit im Duo Violine-Violoncello mit Christophe Pantillon und im Duo Violine-Klavier mit Patrick Leung zurück.
2014 gab Klara Flieder Aufführungen der sämtlichen Sonaten für Klavier und Violine von W. A. Mozart mit Patrick Leung in Shanghai. Überdies wirkte sie in einer Reihe von CD-Einspielungen (EMI, Dabringhaus & Grimm, Extraplatte und Preiser Records) in sämtlichen oben genannten Ensembleformationen mit und arbeitet u.A. mit Künstlern wie Pierre Amoyal, Roberto Benzi, Ernst Kovacic, Vladimir Mendelssohn und Ludwig Streicher zusammen.
Seit 2005 hat Klara Flieder eine Professur für Violine an der Universität Mozarteum Salzburg. Lehraufträge und Gastprofessuren hatte sie an den Universitäten für Musik in Wien und Graz inne, darüber hinaus gibt sie Meisterkurse in Österreich, Schweden, Spanien, Italien, den USA und China.

Fedor Rudin ist ein Musiker mit beeindruckender Vielseitigkeit und künstlerischer Tiefe, der sich rasch als einer der faszinierendsten Violinisten seiner Generation etabliert hat. Er fühlt sich gleichermaßen im großen romantischen Repertoire, in der Alten Musik sowie in avantgardistischen Werken zuhause und wird für seine technische Brillanz, stilistische Sensibilität und seine expansive musikalische Vision hoch gelobt.
Als Preisträger des renommierten internationalen Wettbewerbs Premio Paganini sowie des George Enescu Wettbewerbs hat Rudin als Solist mit zahlreichen bedeutenden Orchestern aufgetreten, darunter das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das SWR Symphonieorchester, die Hamburger Symphoniker, das Orchestre de chambre de Paris, das Montreal Symphony Orchestra, das Petrobras Symphony Orchestra (Rio de Janeiro), die Prague Philharmonia, das Prager Radio-Symphonieorchester, das Sofia Philharmonic Orchestra, das Aarhus Symphony Orchestra, das Danish Philharmonic Orchestra, das Bournemouth Symphony Orchestra, die Cape Town Philharmonic, das Orchestre de Cannes sowie das Orchestre de Bretagne und viele weitere Orchester in Europa und darüber hinaus.
Er hat mit einer ebenso beeindruckenden Liste von Dirigenten zusammengearbeitet, darunter Vladimir Jurowski, Tomas Netopil, Andris Poga, Eivind Gullberg Jensen, Anja Bihlmaier, Petr Popelka, Kirill Karabits, Lorenzo Viotti, Dmitry Matvienko, Anna Rakitina, Emil Tabakov und Johannes Wildner.
Sein Repertoire umfasst neben allen gängigen Werken von etwa Beethoven, Tschaikovsky oder Korngold auch beide Violinkonzerte von Schostakowitsch und Szymanowski sowie Werke des 20. Jahrhunderts und zeitgenössische Kompositionen, darunter Musik seines Großvaters, des bedeutenden Avantgarde-Komponisten Edison Denisov. Als aktiver Kammermusiker tritt Rudin mit renommierten Künstlern auf, darunter Pianisten wie Boris Kusnezow, Julien Libeer, Florian Noack und Alexandre Tharaud; Cellisten wie Julia Hagen, Senja Rummukainen und István Várdai; sowie Ensembles wie das Pavel Haas Quartett und das Signum Saxophone Quartet.
Seit 2022 ist er künstlerischer Leiter des Kammermusikfestivals Rencontres Musicales de Chaon in Frankreich. Zudem ist er Mitbegründer des Fratres Trios, eines Ensembles, das die Schnittstellen zwischen klassischer Musik und Jazz beleuchtet. Ihre Programme umfassen Werke von Gershwin, Ravel, Milhaud, Poulenc und Duke Ellington u.a.
Geboren in Moskau und aufgewachsen in Paris studierte Rudin bei Zakhar Bron in Köln, Pierre Amoyal in Salzburg sowie Boris Kuschnir in Graz. Parallel zu seiner Karriere als Geiger ist Rudin auch ein erfolgreicher Dirigent und derzeit Professor für Orchestererziehung an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, wo er zuvor sein eigenes Dirigierstudium absolvierte. Sein tiefgehendes Verständnis beider Traditionen prägt sowohl seine Bühnenarbeit als auch seine Lehrtätigkeit.
Fedor Rudin spielt die 1712 „ex-Viotti“ Antonio Stradivari Violine, die großzügig von CANIMEX INC. (Drummondville, Québec, Kanada) geliehen wird, sowie eine moderne Kopie einer Storioni Violine von Sylvain Tournaire aus dem Jahr 2023 (Paris). Er ist Larsen Strings Artist.
Anne Harvey-Nagl ist die Konzertmeisterin der Volksoper Wien, des Wiener Opernballorchesters und der Beethoven Philharmonie Baden. Zudem ist sie Gastkonzertmeisterin des liechtensteinischen Symphonieorchesters wie auch Konzertmeisterin und häufige Solistin des Wiener Mozartorchesters. Außerdem ist sie seit 1992 Mitglied des Koehne Quartetts und einer Reihe weiterer Kammermusikensembles, darunter das Klarinettentrio der Volksoper Wien und das Kammerensemble der Volksoper Wien.
Anne stammt ursprünglich aus Melbourne, Australien, und begann ihr Violinstudium bei Brian Blake, Nelli Shkolnikova und Spiros Rantos. 1986 gewann sie den „National Youth Concerto Competition“ und 1990, nach ihrem Abschluss am Victorian College of the Arts mit einem Bachelor of Arts in Musik (mit Auszeichnung), erhielt sie das ANZ International Fellowship für Musikstudien im Ausland sowie das Stipendium der Pinschof Foundation, das ihr ein Studium bei Professor Günter Pichler an der Universität für Musik und darstellende Kunst ien ermöglichte. 1994 trat sie als Solistin mit dem Wiener Kammerorchester im Rahmen der Reihe „Presenting Young Artists” auf. Vor ihrer Ernennung zur Konzertmeisterin im Jahr 2011 war sie 12 Jahre lang Erste Geigerin an der Volksoper.
Neben ihren regelmäßigen Verpflichtungen trat Anne mit renommierten Ensembles wie dem Wiener Kammerorchester, dem Radio-Sinfonieorchester Wien, dem Klangforum Wien, dem Ensemble „Kontrapunkte“, dem Ensemble „die reihe“ sowie mit dem Chamber Orchestra of Europe, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Tiroler und dem Antwerpener Symphonieorchester auf. Sie ist Gründungsmitglied des hochgelobten Australian World Orchestra und trat bereits mehrfach als Solistin mit Orchestern in Österreich, Australien, der Schweiz, Großbritannien und Bulgarien auf.
Anne hat außerdem zahlreiche Konzerte in Australien und Österreich mit den Pianisten Julia Maria Sliwa, Gerrit Priessnitz, Ilse Schumann, Biliana Tzinlikova, Kristian Chong und John O’Donnell gegeben.
Zusammen mit der Pianistin Julia Maria Sliwa veröffentlichte sie 2023 eine CD- Aufnahme mit Sonaten von Strauss und Respighi.

Thomas Selditz hat sich als Kammermusiker international einen Namen gemacht. Nach seinem Studium spielte er als 1. Solobratscher unter Daniel Barenboim in der Staatskapelle Berlin. Bevor er 2010 zum Professor an die Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien berufen wurde hatte er Professuren an den Musikhochschulen in Hannover und Hamburg inne.
Dem renommierten Gaede Trio gehörte er über 20 Jahre an und war von 2013-2016 Mitglied im Hugo Wolf Quartett. Er trat er in Sälen wie in der New Yorker Carnegie Hall, dem Konzerthaus Wien, der Wigmore Hall London und in der Cité de la musique Paris auf.
Als Kammermusiker war zu Gast bei vielen renommierten internationalen Festivals und nahm über 20 CDs für Label wie Sony, Largo Records, Tacet, MDG, Audite und Phoenix auf. Seine Einspielung der Werke für Viola und Klavier von Henri Vieuxtemps wurde 2003 in Frankreich mit dem Diapason d´Or und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Zuletzt wurde die solistische Einspielung mit dem BBC Concert Orchestra London (Sinfonia Concertante von Walter Braunfels) 2019 ebenfalls mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet.
Laeticia Lermer wurde am 03. März 2007 in eine Musikerfamilie in Salzburg geboren. Im Alter von 3 Jahren begann sie Bratsche zu spielen, zwei Jahre später auch Klavier. Laeticia besuchte von 2017 bis 2021 das Mozartgymnasium in Salzburg. 2018 wurde sie als Pre-College Studentin, Hauptfach Viola, in der Klasse von Brigitte Schmid an der Universität Mozarteum aufgenommen. 2016 gründete Laeticia zusammen mit ihrer Schwester Franziska Lermer (Cello), und dem Geschwisterpaar Cosima und Darius Schmid (Geige) das Doppler Streichquartett.
Seit Herbst 2021 lebt sie mit ihrer Familie in Wien, wechselte in das hiesige Musikgymnasium in der Neustiftgasse und wurde als Jungstudentin in die Konzertfachklasse, Vorbereitungslehrgang von Univ. Prof. Thomas Selditz an der MDW aufgenommen.
Nach ihrer Matura begann sie im Wintersemester 2025 ihr Bachelorstudium an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover in der Konzertfachklasse von Univ. Prof. Volker Jacobsen.
Im Juni 2024 gewann sie das Auswahlspiel für den WSY-Talent Preis und spielte im folgenden Oktober mit den Wiener Symphonikern Brittens Lachrymae im Wiener Musikverein.
Durch ihre Begeisterung für das Orchester- und Ensemblespiel hat sie trotz ihrer Jugend bereits eine reiche Orchester- und Kammermusikerfahrung sammeln können:
2016 -2018 im Mozart Kinderorchester der Stiftung Mozarteum, u.a. mit einem Auftritt während der Mozartwoche unter der Leitung von Marc Minkovski, 2022 mit dem JSO Tulln unter der Leitung von Hans-Peter Manser und 2022-25 als Stimmführerin im Jeunesse Orchestercamp unter Marcus Merkel und Johannes Wildner.
Laeticia Lermer wurde beim Bundeswettbewerb Prima la Musica
- dreifache 1. Preisträgerin (Landes- und Bundeswettbewerb) in der Sparte Solo VIOLA (2024 Bundessieg in der Gruppe III Plus),
- dreifache 1. Preisträgerin in der Sparte Streichquartett (2023 Bundessieg in der Gruppe III Plus),
- sowie zweifache 1. Preisträgerin beim Landeswettbewerb in der Sparte Klavier (Gruppe I,II)
Sie besuchte Meisterkurse bei der Accademia Stauffer Cremona (Lawrence Power), Austrian Master Classes Zell an der Pram (Miriam Tschopp), Camerata Prima Wien/Mallnitz (Leitung Harald Krumpöck, Viola Robert Bauerstatter), Vienna Master Classes (Thomas Riebl), Allegro Vivo (Thomas Selditz und Lars Anders Tomter) und bei den Starnberger Musiktagen (Roland
Glassl).
Die Oboistin Luisa Deitemyer wurde in Wien geboren und erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten musikalischen Unterricht auf der Blockflöte. 2016 wechselte sie zur Oboe und wird seither von Prof. Peter Mayrhofer an den Musikschulen Wien unterrichtet, wo sie auch Teil des Förderprogramms ist. Seit dem Wintersemester 2023 studiert sie im Vorbereitungslehrgang bei Univ.-Prof. Harald Hörth an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien.
Seit 2017 ist Luisa Deitemyer regelmäßig Preisträgerin bei Wettbewerben wie dem „Wiener Oboen Wettbewerb“, dem „INÖK-Wettbewerb“ sowie bei „Prima la Musica“ auf Landes- und Bundesebene. Sowohl solistisch als auch in kammermusikalischen Besetzungen wurde sie dabei mehrfach mit ersten Preisen ausgezeichnet. 2025 wurde sie im Rahmen von „Prima la Musica“ zur österreichischen Bundessiegerin gekürt.
Im Zuge des Bundeswettbewerbs „Prima la Musica“ 2023 trat sie zudem mit ihrer Eigenkomposition „Die Schwänin – Musikalische Gedanken über ein Thema von Fanny Hensels Schwanenlied“ hervor, die bei der Jury großen Anklang fand und in weiterer Folge beim Musikverlag Abel verlegt wurde.
Neben ihrer solistischen Tätigkeit wirkt Luisa Deitemyer regelmäßig in verschiedenen Orchestern mit, darunter das Jugendsinfonieorchester Tulln, die Camerata Prima Wien, das Haydn Orchester Burgenland, das Los Angeles Youth Orchestra sowie das Wiener Hofburgorchester. Einen besonderen Schwerpunkt bildet darüber hinaus die Kammermusik: Mit dem Holzbläsertrio „akzen[t]rio“ sammelte sie wertvolle künstlerische Erfahrungen und erzielte Erfolge bei „Prima la Musica“. Auch international durfte sie unter anderem beim italienischen Kammermusikfestival „Trame Sonore“ auftreten. Darüber hinaus sammelte sie mit dem Ensemble „Young Wind Masters“ in Kooperation mit der Universität für Musik und Darstellende Kunst Wien und der Johann Sebastian Bach Musikschule wertvolle Konzerterfahrungen u.a. im Wiener Konzerthaus und im Muth.
Die 1982 geborene Cellistin Maria Grün ist MItglied der Wiener Symphoniker und unterrichtet am Fritz Kreisler Institut der Universität für Musik und darstellender Kunst in Wien mit Schwerpunkt der Begabtenförderung.
Sie erhielt ihren ersten Cellounterricht im Alter von sechs Jahren und wurde mit 7 Jahren in die Begabtenklasse der Universität für Musik und darstellende Kunst in Graz bei Prof. Hildgund Posch aufgenommen. Weitere Studien folgten bei Rudolf Leopold, Valentin Erben und Reinhard Latzko. Studienabschluss im November 2010 bei Prof. Reinhard Latzko mit Auszeichnung.
Die Stipendiatin des Herbert von Karajan Centrums, der Yehudi Menuhin Stiftung „Live Music Now“ und der Stiftung Doktor Robert und Lina Thyll-Dürr ist Gewinnerin zahlreicher nationaler wie internationaler Wettbewerbe und Förderpreise (u.a. den Anton Bruckner Förderpreis der Wiener Symphoniker) und war auch Solocellistin im Gustav Mahler Jugendorchester.
Als Konzertsolistin trat Maria Grün u.a. mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck, der Wiener Kammerphilharmonie, dem European Union Chamber Orchester, der Aeolus Bläserphilharmonie und dem Webern Symphonie Orchester auf.
Nach Zeitverträgen bei den Wiener Symphonikern und im Orchester der Wiener Staatsoper war Maria Grün von 2007-2014 als Stimmführerin im Radiosymphonieorchester Wien engagiert und ist seither Cellistin bei den Wiener Symphonikern. In der Saison 2011/12 spielt sie auch als Solocello - Vertretung im RSO Wien und bei den Niederösterreichischen Tonkünstlern. Als Orchestermusikerin bereist sie regelmässig die wichtigsten Konzertsäle weltweit und kann auf Zusammenarbeit mit u.a. Claudio Abbado, Pierre Boulez, Daniel Barenboim, Christian Thielemann, Riccardo Muti, Phillipe Jordan und Andris Nelsons zurückblicken.
Neben Mitwirkung bei den Wiener Philharmonikern und im Ensemble „die Reihe“ ist sie auch gefragte Kammermusikpartnerin. Maria Grün ist Mitglied des 2004 gegründeten, sehr erfolgreichen Trio Marc Chagall, mit dem sie 2005 eine CD bei Preiser Records aufgenommen hat sowie Gründungsmitglied des Theophil Ensemble Wien und im „projekt wir/us“. Ende 2011 sind zwei CDs des Theophil Ensemble Wien in Zusammenarbeit mit dem ORF und Classic Consort erschienen. Rege Konzerttätigkeit in Amerika und ganz Europa. Seit 2014 spielt sie auch im Lissy Quartett, mit dem 2016 eine CD bei Gramola mit Werken von Joseph Mayseder erschienen ist. 2018 erschien eine weitere CD bei Gramola mit Trio Werken von Joseph Mayseder. Von 2008 bis 2011 war Maria Grün künstlerische Leiterin eines Kammermusikzyklus im Liechtenstein Museum in Wien.
Andere Kammermusikpartner waren u.a. Cornelius Meister, Ingolf Turban, Miriam Kutrowatz, Marko Ylönen, Thomas Gansch, Gottlieb Wallisch, Christoph Berner, Christian Altenburger, Rainer Honeck, Reinhard Latzko, Patricia Kopatschinskaja und Petr Popelka. Bühnenpartner waren auch Peter Simonischek, Katharina und Julia Stemberger, Frank Hoffmann und Peter Steinhauer.
Auftritte u.a. bei der Styriarte, bei den Bregezer Festspielen, beim Schleswig Hollstein Musikfestival, bei den Festspielen Mecklenburg Vorpommern, beim Palmklang Festival Oberalm, Festival St. Gallen, Festival „ Con Anima“ in Ernstbrunn, im Wiener Porgy and Bess, im Radiokulturhaus Wien, im Wiener Musikverein, im Wiener Konzerthaus und im Grazer Stefaniensaal.
Von Herbst 2007 bis 2018 unterrichtet sie die Violoncello Begabtenklasse der Johann Sebastian Bach Musikschule und wurde im Jänner 2011 für ihre erfolgreiche Unterrichtstätigkeit ausgezeichnet. Seit Oktober 2012 unterrichtet sie als Assistentin an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und hat seit Herbst 2017 ihre eigene Vorbereitungsklasse. Meisterkurse bei u.a. Allegro vivo Festival.
Maria Grün spielt das Violoncello „J.B. Vuillaume 1832“, dass ihr dankenswerterweise von der Bank für Tirol und Vorarlberg zur Verfügung gestellt wird.

Reinhard Latzko ist einer der vielseitigsten Cellisten seiner Generation. Neben seiner umfangreichen Konzerttätigkeit hat er sich vor allem als erfolgreicher Lehrer und Musikvermittler einen Namen gemacht. Geboren in Freising bei München, studierte er bei Jan Polasek, Martin Ostertag und Heinrich Schiff. Reinhard Latzko war von 1987 – 2003 Solocellist im Sinfonieorchester des Südwestfunks unter Michael Gielen.
Bereits seit 1990, als er Dozent beim Gustav-Mahler-Jugendorchester war, zählt die Unterrichtstätigkeit zu einem der besonderen Schwerpunkte in seinem Künstlerleben. Von 1988 bis 2005 leitete er - als Nachfolger von Boris Pergamenschikow - eine Ausbildungs- und Konzertklasse an der Musikakademie der Stadt Basel.
Seit 2003 ist Reinhard Latzko Universitätsprofessor für Violoncello an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien. Viele seiner Studenten sind Preisträger internationaler Wettbewerbe und besetzen führende Positionen in den bedeutendsten Orchestern. Weltweite Meisterkurse belegen seinen internationalen Rang als einer der gefragtesten Pädagogen. Zusätzlich unterrichtet Reinhard Latzko seit Herbst 2016 Kammermusik an der Kunstuniversität Graz als Senior Lecturer.
Reinhard Latzko, selbst Preisträger nationaler wie internationaler Wettbewerbe, tritt sowohl als Kammermusiker als auch als Solist in Erscheinung. Kammermusikpartner sind u.a. Markus Schirmer, Christian Tetzlaff, Ernst Kovacic, Christian Altenburger, Christopher Hinterhuber. Er musizierte im Wiener Konzerthaus, im Wiener Musikverein, in der Shanghai Concert Hall, der Berliner Philharmonie etc. und erhielt Einladungen zur Amsterdam Cello Biennale, dem Shanghai Cello Festival und zu Supercello Beijing. Solistisch trat Latzko u.a. mit dem Basler Sinfonieorchester, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Sinfonieorchester des Südwestfunks, der Deutschen Kammerphilharmonie, dem Wiener Kammerorchester und der Camerata Salzburg auf. Aus der intensiven Beschäftigung mit zeitgenössischer Musik ergaben sich u.a. Uraufführungenvon Wolfgang Rihm, Ernst Krenek und Michael Gielen.
Reinhard Latzko ist künstlerischer Leiter der "con anima" Musiktage Ernstbrunn.
Seit einigen Jahren ist Reinhard Latzko außerdem sehr erfolgreich in einer neuen Form der Orchesterleitung tätig, u.a. beim Ensemble Resonanz, Hamburg und beim Het Balletorkest, Amsterdam.
Der Cellist Christophe Pantillon ist in Neuchâtel geboren; er stammt aus einer Musikerfamilie Schweizer und amerikanischen Ursprungs.
Ersten Violoncello-Unterricht erhielt er in seiner Heimatstadt bei J.-P. Guy und bei Elena Botez in Bern. Anschließend setzte er sein Cello-Studium bei Heinrich Schiff an der Musikakademie in Basel fort. Weitere Studien bei Valentin Erben ( Alban Berg-Quartett ) an der Hochschule für Musik in Wien und bei Ralph Kirshbaum am Royal Northern College of Music in Manchester sowie Meisterkurse, unter anderem bei Mischa Maisky in Siena, runden seine Ausbildung ab.
Seit 1992 lebt er in Wien, wo er 1998 das aron quartett mitbegründet hat. Er ist außerdem Mitglied verschiedener Kammermusikensembles und tritt mit seiner Frau, der Geigerin Klara Flieder, regelmäßig im Duo auf.
Christophe Pantillon hat zahlreiche Kammermusik-CDs eingespielt (cpo, Cascavelle, Preiser Records, Nimbus Records), von denen etliche mit internationalen Preisen ausgezeichnet worden sind. Seine 2013 erschienene CD "Paroles de violoncelle" mit französischen Werken für Violoncello solo erfreut sich auf nationaler sowie internationaler Ebene höchster Anerkennung.
Auftritte als Solist oder als Mitglied verschiedener Kammermusikensembles führten Christophe Pantillon nach Wien ( Musikverein, Konzerthaus), Salzburg ( Mozarteum ), London ( Wigmore Hall ), Washington ( Library of Congress), Paris ( Opéra Bastille ), Tokyo ( Casals Hall, Oji Hall ), Moskau ( Tschaikowsky -Konservatorium ), Buenos Aires ( Teatro Colon ), Madrid ( Teatro Real ), Zürich ( Tonhalle ), Prag, Berlin, Amsterdam, Warschau, Sankt Petersburg, Helsinki.... und zu internationalen renommierten Festivals.
Christophe Pantillon unterrichtet an der Musikschule Wien und ist ein gefragter Lehrer bei nationalen und internationalen Meisterkurse (Norfolk Chamber Music Festival (Yale School of Music)USA, Académie Internationale d'été de Nice, Sommerakademie Lilienfeld, austrian arts session (Ossiach), Sommerakademie Schässburg (Rumänien), Sounding Jerusalem, etc.).

Cellist and conductor, Enrico Bronzi is born in Parma in 1973. He is the cellist of the Trio di Parma, with whom he has carried out intense concert activity since 1990, appearing in the most important concert halls of Europe, USA, South America and Australia (Carnegie Hall and Lincoln Center in New York, Berlin Philharmonie, Wiener Konzerthaus, Kölner Philharmonie, Herkulessaal in Munich, St. Peterburg Philharmonic Hall, Wigmore Hall and Queen Elizabeth Hall in London, Teatro Colon in Buenos Aires). The group has also successfully competed in a number of international competitions in Florence, Melbourne, Lyon and Munich, and has received the “Premio Abbiati” from Italian musical critics.
Since 2001, Bronzi has coupled his chamber group activity with an active career as a soloist, which after having won a prize in the Rostropovich Competition in Paris, culminated with the first prize in the Paulo Cello Competition of Helsinki in 2002. On that occasion, he also received the Special Prize dedicated to R. Sommer for the best performance of Dvorak’s Concerto with the Helsinki Philarmonic. He regularly participates in a number of festivals including Lucerne, Melbourne, Turku, Naantali, Stresa, Ravenna, and Lockenhaus. He has performed as soloist under the direction of C. Abbado, V. Delman, C. Eschenbach, P. Berglund, F. Bruggen, K. Penderecki.
He appeared together with international musicians like Martha Argerich, Alexander Lonquich, Gidon Kremer, Angela Hewitt, Wolfram Christ, Stefan Milenkovich, Joshua Bell, Hagen Quartett, Giardino Armonico. He was taught conducting by Jorma Panula and has appeared as guest conductor and soloist with Orchestra Mozart, Camerata Salzburg, Kremerata Baltica, Tapiola Sinfonietta, Orchestra della Toscana, Orchestra Filarmonica del Teatro La Fenice, Orchestra da Camera di Mantova, Orchestra Haydn. For three years he collaborated as cello solo at the La Scala Theatre in Milan and he regularly takes place in the juries of major international competitions (Premio Borciani, Premio ‘Trio di Trieste’, Concorso ‘V. Gui’ of Florence, Turku Cello Competition…).
He carries out an intense activity teaching and he has been a professor at the Universität Mozarteum in Salzburg since 2007. He’s Artistic Director of the activity of the Fondazione Perugia Musica Classica. Enrico Bronzi plays a Vincenzo Panormo cello dated 1770.

Als ECHO- und Opus-Klassik Preisträger, präsentiert der in Wien geborene Kontrabassist Dominik Wagner sein Instrument international in neuen Facetten. Seine Tätigkeit als Solist führte ihn in renommierte Säle wie den Musikverein Wien, die Philharmonie Berlin, die Elbphilharmonie Hamburg oder die Carnegie Hall New York.
Zudem ist er Preisträger bei nahezu allen Kontrabasswettbewerben, wie der International Bradetich Competition dem Internationalen Musikwettbewerb der ARD, dem Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen, dem J.M. Sperger Wettbewerb, dem Internationalen Osaka Wettbewerb sowie dem Eurovision Young Musicians Wettbewerb.
Außerdem trat er als Solist mit Orchestern wie dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem WDR- Sinfonieorchester, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, der Camerata Salzburg, dem Zürcher Kammerorchester und dem WKO Heilbronn auf und ist Stipendiat der Anne-Sophie Mutter Stiftung.
Wagner ist auch ein gefragter Pädagoge, er ist seit 2023 Professor an der Hochschule für Musik Würzburg, seit 2024 an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien und gibt regelmäßig in Europa und den USA Meisterkurse, an Institutionen wie dem Peabody Institute der Johns Hopkins University, der Julliard School New York oder der UNT Texas.
Dominik Wagner wurde zunächst als Cellist ausgebildet, bevor er 2007 zum Kontrabass wechselte. Einen prägenden musikalischen Einfluss hinterließen seine 4 Jahre im Konzertchor der Wiener Sängerknaben. Von 2009 bis 2015 hatte er Unterricht an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien, von 2015 bis 2022 bei Prof. Dorin Marc an der Hochschule für Musik Nürnberg und von 2023 bis 2025 war er Teil des Professional Studies Programmes der Kronberg
Academy.

Tommaso Huber, geboren in Linz, wuchs in einer von Volksmusik geprägten Umgebung in Putzleinsdorf im Mühlviertel auf. Er erlernte früh von seinem Vater das Akkordeonspiel und trat 1983 ins Linzer Musikgymnasium ein (Matura 1988). Er absolvierte seine Kontrabassstudien an den Musikuniversitäten Wien und Graz bei den Professoren Ludwig Streicher, Josef Niederhammer und Johannes Auersperg.
Nach mannigfaltigen Engagements als Kontrabassist in verschiedensten Genres wie Oper, symphonische Musik, Kammermusik oder Volksmusik, wurde er 2000 in das Orchester der Volksoper Wien engagiert. Im selben Jahr gründete er gemeinsam mit Gerhard Muthspiel, Sebastian Gürtler und Michael Williams das Ensemble AMARCORD WIEN, mit welchem er als Akkordeonist 23 Jahre lang international konzertierte. Ebenso seit 2008 mit Sebastian Gürtler und Georg Breinschmid in der Formation „The Flying Schnörtzenbrekkers“
Neben den genannten musikalischen Betätigungsfeldern, zu denen auch das Komponieren und Arrangieren zählt, wurde die klassische Kammermusik in den letzten Jahren zu einer Herzensangelegenheit, der er mit Partnern wie Klara Flieder, Sebastian Gürtler, Vesna Stankovic, Thomas Selditz, Marta Sudraba, Christophe Pantillon, Aurore Cany oder Biliana Tzinlikova u.a. frönt.
1998 – 2007 machte er eine Ausbildung zum Geigenbauer auf privatem Weg in der Werkstatt Konrad Stoll, Haldenwang/Allgäu. 2010 Fachprüfung vor der Handwerksinnung Wien und Erlangen der Berechtigung zur Ausübung des Geigenbaugewerbes für Kontrabass Neubau und Reparatur.

Musik-Journalistin und (Radio)-Moderatorin.